Wie wirkt Moxa?

Die Moxa-Therapie ist eine klassische chinesische Heilmethode, die sich in der asiatischen Volksmedizin als sehr wirksam erwiesen hatWirksame Hilfe bei akuten und chronischen Schmerzen. Die Moxa-Therapie ist eine klassische chinesische Heilmethode, die sich in der asiatischen Volksmedizin als sehr wirksam erwiesen hat. Die indirekte Anwendung von brennendem Beifusskraut erwärmt die Reaktionszonen des Körpers. Dadurch werden die körpereigenen Selbstheilungskräfte mobilisiert.

Grosse Erfolge ohne Nebenwirkungen können bei Akuten und chronischen Schmerzzuständen, Rückenleiden, Magen-Darm-Beschwerden, Muskelverspannungen, Erkrankungen des Sehnenapparats und Sportverletzungen erzielt werden.

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Was ist Moxa-Therapie?

Die Zigarre wird angezündetDie Einwirkung von Wärme, konzentriert auf einen Akupunkturpunkt, wird als Moxa-Therapie bezeichnet. Die Bezeichnung stammt aus dem Japanischen, dort bedeutet „mogusa“ brennen. Die chinesische Benennung „chiu fa“, die die gleiche Tätigkeit beschreibt hat sich dagegen im allgemeinen Sprachgebrauch nicht durchgesetzt. Zum Moxen werden üblicherweise die getrockneten Blätter des Beifuss-Krautes verwendet, (Folium artemisiae officialis) das auch in unseren Breitengraden wächst. Verwendet wird Moxa mit unterschiedlichen Techniken.

Moxa ohne Verbrennungen, als relativ risikoloses und dennoch wirksames Werkzeug, bei dem Verbrennungen nur bei grosser Unachtsamkeit zugefügt werden können, haben sich Moxa-Zigarren bewährt.
Es handelt sich dabei um in Papier eingewickeltes Beifuss-Kraut in Form einer etwa 20 cm langen und 1.5 cm dicken Zigarre. Das Papier wird dabei an einem Ende entfernt und die Zigarre dann mit einem Feuerzeug oder einer Kerze angezündet. Nach dem Gebrauch wird die Glutspitze der Moxa-Zigarre einfach in ein mit Sand oder Salz gefülltes Gefäss getaucht, um sie zu löschen. Der Rest der Zigarre kann danach zu jeder Zeit wieder angezündet werden.

Wie wird Moxa angewendet?

Die Zigarre wird dem Punkt bis zu etwa 1 cm Entfernung genähertDamit der Behandler in etwa die Wärmebildung beurteilen kann, legt er seine Hand möglichst so auf das Gewebe, dass der zu behandelnde Punkt sich zwischen seinem Daumen und dem Zeigefinger befindet. Die Glutfläche der Zigarre wird nun dem Punkt bis zu etwa 1 cm Entfernung genähert, sofort wieder auf etwa 2 cm entfernt und danach zurück oberhalb vom Punkt geführt. Gelegentlich muss die vor der Glut entstandene Asche abgeklopft werden. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis der Patient allzu grosse Hitze empfindet. In diesem Moment wird die Moxa-Zigarre einfach bis auf etwa 10 cm von der Körperoberfläche des Patienten entfernt. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt.